Mein erster Coronatest

So, ich habe jetzt lange nichts mehr von mir hören lassen, aber trotzdem ist einiges passiert.

Vor gut 5 Wochen war ich bei meinem ersten Coronatest. Und zack, gleich das volle Programm mitgenommen.
Aber alles auf Anfang:
Es war ein Sonntag, eigentlich ein Sonntag wie jeden Sonntag. Es gab den sonntäglichen Nachmittagskaffee und eine große Tasse Kaffee.
Schon an dem Tag fand ich den Apfelkuchen nicht gerade perfekt. Nur mit viel Anstrengung schmeckte ich ein wenig Apfel aus dem Kuchen heraus.
Na ja, kommt halt schon mal vor, das bei dem von irgendwo her Obst aus dem Supermarkt etwas Geschmack verloren geht.

Es wurde Montag, eigentlich ein Montag wie jeder Montag, nur etwas war anders. Der Kaffee aus der Pad-Maschine, ich nenne Sie liebevoll „Petra“, schmeckte irgendwie nicht wirklich nach Kaffee und das Salamibrötchen hatte eher den Geschmack eines Pappkartons. So langsam dämmerte mir, dass an diesem ganz normalen Montag etwas nicht stimmen konnte.
Die neuen Medien sprechen schon immer von diesem Corona, aber so richtig Kontakt hatte ich noch nicht aufgenommen. Scheinbar war heute der Tag, wo wir uns irgendwie zum ersten Mal begegnen.
Schnell beim Hausarzt angerufen, meine Probleme geschildert und keine 24 Stunden später durfte ich zum PCR-Test vorbeischauen.
Es dauerte ganze 2,5 Tage, lange 2,5 Tage. Zum Glück habe ich noch immer nur diesen Geschmacks- und Geruchsverlust. Gegen 21:00 Uhr war es dann soweit, meine Corona App meldete eine Neuigkeit.
Ich war gespannt, aber irgendwie konnte ich mir schon vorstellen, was sie mir sagen möchte. Der Anruf des Gesundheitsamtes hat mich dann direkt ne halbe Stunde später noch erreicht.
Kurzfristig habe ich noch einmal meine vorgewarnten letzten Kontakte kontaktiert und bin dann mit einem komischen Gefühl eingeschlafen.

Am nächsten Morgen wurde dann das komplette Ausmaß sichtbar. Ausfindig machen aller Kontakte, mit denen ich in den letzten Tagen Zeit verbracht habe, telefonieren, noch einmal nachdenken, wieder telefonieren, eine aktualisierte Kontaktliste an das Gesundheitsamt senden und wieder nachdenken. 2 Wochen Quarantäne in einer 3 Zimmer Wohnung, keine Playstation, keine XBox, Bücher? und Fernsehen bleiben da noch übrig.
Zum Glück haben sich meine Symptome in Grenzen gehalten 1,5 Wochen Halskratzen sowie der Geruchs- und Geschmacksverlust sowie viel Zeit.

In den letzten Wochen habe ich sehr oft folgende Fragen gehört:

  • Wo hast du es denn her?
  • Warum weist du nicht, wo du dich angesteckt hat?
  • Das muss man doch merken?
  • Na ja wohl nicht richtig aufgepasst?

Allen kann ich nur sagen:
Trotz dem ich immens aufpasse, was ich tue und anfasse, mir regelmäßig die Hände wasche, Gruppenveranstaltungen gemieden habe und überall Maske trage, weiß ich nicht, wo ich in Kontakt mit dem Virus gekommen bin.
Glücklicherweise bin ich der Einzige in der Familie und dem Freundeskreis, den es bis jetzt erwischt hat.

Darum bitte ich alle eindringlich auf euch aufzupassen, die Hygiene und AHA-L regeln einzuhalten und da wo es immer möglich ist, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Der Winter naht, Zeit für Überarbeitungen

Es ist wieder an der Zeit, die Abende der kurzen, kalten Tage mit Leben zu füllen.
Eines der liegen gebliebenen Projekte benötigt ganz dringend eine Überarbeitung. Aufgrund der immer schneller werdenden Zyklen in Hardware und Software sind Schulungspräsentationen nach der finalen Erstellung meist schon wieder „alt und überarbeitungswürdig“. Somit werden die nächsten freien Stunden wohl mit Texte erstellen und Screenshots verarbeiten verbracht. Die ersten Module des Schulungsbaukasten im Bereich der iOS Anwenderschulungen sind schon überarbeitet. Sobald die ersten Themen auf der Zielgraden sind, gibts hier auch ein paar Einsichten.

Der Erste Camping-Kurztrip

Manchmal muss man auch mal etwas Neues ausprobieren! Gesagt, getan, letztes Wochenende waren wir das erste Mal mit dem Familiencamper, einem Knaus Boxstar 630, am nicht weit entfernten Ederstausee. Schon die ersten 10 Minuten beim Beladen haben gezeigt, das ein Camper keine Ferienwohnung ist. Wo verstaue ich meine Taschen, warum hat der Kühlschrank nicht genug Platz für unsere Getränke, Bett und Handtücher gibt es auch nicht. Also alles auf Anfang und mal ein wenig planen.
Als dann alles Wichtige verstaut, die Weinflaschen im Kühlschrank ihren Platz gefunden haben und auch endlich das Bett bezogen war, ging es los.
Das erste Problem trat schon nach gut 10 km auf. Mein iPhone, das eigentlich in Verbindung mit meinem Ford C-Max gute Dienste leistet, hatte keine Lust auf Apple CarPlay. Regelmäßig stürzte die Navigation ab und verlor die Route. iPhone vom Kabel getrennt und zack lief die verbaute Panasonic-Navigation ohne Problem und brachte uns auf direktem Wege zum Campingplatz Affolderner See.
Mein erster Kontakt mit einem Campingplatzbetreiber verlief einfacher wie erwartet. Das nach dem Rundgang ausgesuchte Nachtquartier war schnell bezogen. Der Boxstar lies sich trotz seiner Länge von fast 6.50 m super easy Rückwärts in seine Parkposition navigieren. Das erste Käffchen vom Gaskocher und ein kleines Stückchen Kuchen gaben die Kraft für einen kurzen Ausflug an die nahe gelegenen Eder-Staumauer. Aus kurz wurde lang, nach 50 Minuten waren wir an der langen ersehnten Staumauer angekommen. Schon beim ersten Blick zeigte sich, da wo mal Wasser war, war jetzt keins mehr. Mit einer Füllung von 11 % (Edersee Webseite) sah der Ederstausee eher wie der Fischteich im hiesigen Ort aus. Corona sei Dank war es im Restaurant „Zur Kaiserbuche“ Besuchermäßig sehr überschaubar. Nach einem Kaffee und einigen Chicken Nuggets ging es zurück auf den Campingplatz. Regelmäßig wurden wir von einer Draisine überholt welche die Motivation zu laufen auf ein minimum reduzierte.

Später am Abend standen wir vor einer weiteren Aufgabe, Nudeln mit Tomatensoße und einem Salat, welche im normalen Haushalt eine Kleinigkeit wäre, sind in einem Camper trotz 2 Gasflammen eine Herausforderung. Den Abend zusammengefasst, die Töpfe sind sauber, der Camper noch heile und wir konnten ohne schlechtes Gewissen schlafen gehen.

Ein Sonntag morgen der sich fast schon anfühlt wie 100-mal durchgemacht. Brot, frisch gekochte Eier und gekochtes Mett vom Bauer nebenan. Eines hat sich, auch wenn wir nur eine Nacht unterwegs waren, gezeigt: Ein Ausflug mit den Camper ist nicht ohne gute Vorbereitungen durchführbar.

Aktuell sind wir auf der Suche nach schönen Plätzen, die man mit einem Camper anfahren kann. Schreibt doch einfach eure Lieblingsplätze in die Kommentare.

iPhone? nee niemals … aber dann !

Für meinen ersten Beitrag habe ich mir ein, für mich besonderes Thema ausgesucht.

Bis vor gut einem Jahr war ich durchgängig Besitzer von Smartphones mit Android Betriebssystem. Schon zu Studiumszeiten schwor ich mir niemals ein Gerät zu kaufen welches einen angebissenen Apfel als Logo trug. Mit dem Alter kommt die Einsicht, oder doch nicht?

Die Vorteile von Android Smartphones lagen vor 10 Jahren noch klar auf der Hand. App Entwicklung, Rooting, Styles und Themen, … alles war mit nur minimalem Aufwand umzusetzen. Jedes neue Update brachte neue Funktionen und machte das System runder. Mit der Entwicklung von CyanogenMod war jeder halbwegs bewandte ITler in der Lage die ewig langen Updatezyklen zu reduzieren und sogar nicht mehr unterstütze Versionen auf seinem Smartphone zu installieren.

Das offene System hat neben den vielen Vorzügen aber einen entschiedenen Nachteil. Es gibt keine standardisierte Hardware und keine einheitliche Bedienoberfläche. Jeder Hersteller optimiert, ändert und passt das Grundsystem an seine Bedürfnisse an. Somit wurden mit jeder Version die Updatezyklen länger, bei manchen Smartphones gab es schon nach 2 Jahren keine Bugfixes mehr, …

Und dann war er da, der Tag des alles verändern sollte

Als vor einem Jahr mein Motorola G5 mit einem Mikrofondefekt sein Ende einläutete, wurde in mir der Drang größer, etwas Neues, komplett Verrücktes auszuprobieren. Nach langem Zögern erschien der erste Shop mit Werbung für ein nagelneues iPhone 11. Aber ein Smartphone für min. 800 €, und ich weiß gar nicht ob ich mich an den neuen Mitbewohner gewöhnen werde. Nee, dann wird das wohl nix.

Wie der Zufall so wollte, stolperte ich einen Tag später über eine Seite, die gebrauchte generalüberholte Hardware mit Garantie anbot. Ich unternahm einen 2. Versuch ein geeignetes Smartphone zu finden. Schon nach kurzer Zeit lächelte mich ein kleines, etwas älteres Stück Hardware an. Nicht lang fackeln, dachte ich mir, und schon lag es im Warenkorb. 4 Tage später lieferte mir der Paketbote mein lang ersehntes Päckchen frei Haus.

Zack, Rums, Brrrr, Knirsch, Knister. Keine 2 Minuten hat es gedauert, bis ich mein neues altes iPhone 7 in der Hand hielt. Kleiner wie erwartet, aber wie im Shop angepriesen ohne Kratzer und Macken. Ab an Strom und eingeschaltet. Mit Überraschung musste ich feststellen, dass nach der Registrierung und initialen Einrichtung gleich ein Software-Update auf mich wartete. Alles in allem kann ich nur sagen, das ich die Investition der 250 € in ein gebrauchtes iPhone 7 bis jetzt noch nicht bereut habe. In nächster Zeit wird es sicher noch einiges Neues hier zu lesen geben.

Fazit: Manchmal ist es besser, auch mal die Scheuklappen ein wenig zur Seite zu schieben und mal die Augen ein wenig nach rechts und links schweifen zu lassen.